Stimmen der Besucher:
Ein sehr informativer Abend, der viele offene Fragen beantwortete.
Eine interessante Erfahrung, in diesem Rahmen Laien und Experten zu einem alltäglichen zentralen Thema diskutieren zu lassen.
Die Idee der Veranstaltung ist super!
Referenten mit Know-how zum Anfassen, kleine Tischrunden unterstützt durch die Moderation, interessiertes Publikum, das darauf brannte, Fragen zu stellen ...Perfekte Umsetzung der Idee „Wissenschaft im Dialog“.
Es war wieder ein spannender und wunderbarer Abend im Bistro. Die Idee mit den moderierten Diskussions-Tischen und anschließenden Zusammenfassungen ist einfach unschlagbar. Ich bin schon auf das nächste Thema gespannt!
Aus der Presse:
Vom Umgang mit dem Heißhunger
BONN. Qual der Wahl: Sage und schreibe 180 000 verschiedene
Nahrungsmittel werden in Deutschland angeboten - vom probiotischen
Trinkjoghurt bis zur Pizza mit Nanopartikeln. Doch ist alles gesund? Die
Tendenz geht eher zum Fastfood.
"Und was essen wir morgen?" lautete eine Veranstaltung des
Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft im Bonner
Wissenschaftszentrum. Die Agentur "Trio Medien Service" hatte dazu einen
Abend "Wissenschaft im Bistro" organisiert. An runden Tischchen
diskutierten die Teilnehmer in zwangloser Atmosphäre mit verschiedenen
Wissenschaftlern. Das Thema traf offenbar den Nerv der Zeit: Die Plätze
waren bis zum letzten besetzt.
Sich sinnvoll und schmackhaft zu ernähren, sei heute fast mit jedem
Geldbeutel in Deutschland machbar, stellte Professor Peter Stehle fest,
Ernährungswissenschaftler an der Uni Bonn. Wer sich überwiegend mit
pflanzlichen Lebensmitteln ernähre, verringere sein Risiko etwa an Krebs
oder Herzinfarkt zu erkranken, meinte Ernährungsphysiologe Bernhard
Watzl (Karlsruhe). "Warum essen wir nicht mehr wie unsere Großeltern?",
fragte Ökotrophologie-Professorin Ingrid-Ute Leonhäuser (Gießen).
Ernährungskompetenz gehe zunehmend verloren, deshalb forderten
Fachleute, diese im Schulunterricht zu vermitteln.
Für alle, die ihr Gewicht reduzieren möchten, hatte Ernährungsphysiologe
Thomas Ellrott (Göttingen) einen Tipp parat: "Man sollte sich kleine
Spielräume zugestehen." Seien die Vorsätze zu starr, komme der
Heißhunger. Besser als "überhaupt keine Schokolade" sei deshalb das Ziel
"maximal zwei Tafeln pro Woche". sj (General-Abzeiger Bonn).